Zu Besuch bei den Bienen

Zu Besuch bei den Bienen

Bereits im Juli 2017 hatte sich der Ortsverband des BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN in Röttenbach im Rahmen einer öffentlichen Filmvorführung und anschließender Diskussion mit der Frage beschäftigt, wie gut oder schlecht es den Bienen in unserem Umkreis geht. Unsere Veranstaltung fand regen Zuspruch bei den anwesenden Bürgern und Bürgerinnen. Auf besonderes Interesse stieß dabei das umfangreiche Wissen des von uns eingeladenen Herrn Hannes Neumeier, selbst noch aktiver Imker und langjähriger Vorsitzender des Imkervereins Höchstadt und Umland. Schon damals  beantwortete Herr Neumeier mit viel Sachverstand und  Geduld  eine Vielzahl von Fragen des wissbegierigen Publikums zur Lebensweise der Bienen und deren Gefährdung durch den Eingriff des Menschen in die Natur.

Herr Neumeier unterstützte uns auch tatkräftig bei unseren Aufrufen zum Volksbegehren Rettet die Bienen Anfang diesen Jahres. Unter anderem spendete er uns eine größere Menge Honig von seinen eigenen Bienen. Dieser wurde von uns dann für die Standwerbung in kleine Gläser abgefüllt. Der äußerst erfreuliche Ausgang des Volksbegehrens ist allen bekannt.

Mitte Juni 2019 hatten wir uns erneut mit Herrn Neumeier in Verbindung gesetzt. Wir wollten von ihm  in Erfahrung bringen, wie die Bienen in Höchstadt und Umland jetzt so leben. Haben sich zwischenzeitlich in Folge der geänderten politischen Lage Verbesserungen ergeben? Aus dem am 15.6.2019 zuerst auf etwa 1 Stunde angesetzten Gespräch mit Führung vor Ort auf dem Gelände des Imkervereins Höchstadt und Umland wurden schließlich ganze 3.5 Stunden mit äußerst an- und aufregenden Einblicken in das soziale Leben der Bienen.

Wir haben erneut begriffen, wie überlebenswichtig die Biene (Wild- und Honigbiene) für uns Menschen ist. Nach wie vor ist das Leben der Bienen gefährdet, durch chemische Insektizide und Düngemittel, durch Anbau von Monokulturen und durch Einbetonierung von Wiesen und Äckern. Die politische Umsetzung der Forderungen des Volksbegehrens, wenn diese dann so geschieht, wird den Bienen sicher helfen. Ob es genügt, wissen wir aber noch nicht. Wir alle müssen deshalb weiter wachsam sein!

Denn was wir ganz bestimmt nicht wollen, ist, dass der allseits bekannte Spruch „erst stirbt die Biene, dann stirbt der MenschRealität wird.

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